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Familienrecht • Unterhalt

Unterhaltsrechtsschutz – Faire Unterhaltslösungen.

Kindesunterhalt, Ehegattenunterhalt, Düsseldorfer Tabelle – Unterhaltsrecht ist ein sensibles Thema mit weitreichenden finanziellen Folgen. Unser Ratgeber hilft Ihnen, Ihre Rechte und Pflichten zu verstehen und faire Lösungen zu finden.

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Themenübersicht

Unterhaltsrecht – die wichtigsten Themen

Von der Düsseldorfer Tabelle bis zur Unterhaltsanpassung – alle relevanten Informationen zum Unterhaltsrecht übersichtlich zusammengefasst.

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Kindesunterhalt

Der Kindesunterhalt sichert den Lebensbedarf minderjähriger und volljähriger Kinder. Die Höhe richtet sich nach dem Einkommen des Unterhaltspflichtigen und dem Alter des Kindes gemäß der Düsseldorfer Tabelle. Beide Elternteile sind grundsätzlich unterhaltspflichtig.

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Ehegattenunterhalt

Nach einer Trennung oder Scheidung kann ein Anspruch auf Ehegattenunterhalt bestehen. Unterschieden wird zwischen Trennungsunterhalt und nachehelichem Unterhalt. Die Höhe und Dauer hängen von Ehedauer, Lebensstandard und Eigenversorgungsfähigkeit ab.

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Düsseldorfer Tabelle

Die Düsseldorfer Tabelle ist die zentrale Leitlinie zur Berechnung des Kindesunterhalts in Deutschland. Sie wird jährlich aktualisiert und berücksichtigt das bereinigte Nettoeinkommen des Unterhaltspflichtigen sowie die Altersstufe des Kindes.

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Unterhaltsanpassung

Veränderte Lebensumstände können eine Anpassung des Unterhalts erfordern – etwa bei Gehaltsänderungen, Arbeitslosigkeit oder neuen Unterhaltspflichten. Eine Abänderungsklage ermöglicht die gerichtliche Neufestsetzung des Unterhalts.

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Unterhalt fair regeln

Lassen Sie Ihre Unterhaltsansprüche professionell prüfen und durchsetzen. Mit dem passenden Rechtsschutz sind Sie auch bei längeren Auseinandersetzungen abgesichert.

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Häufige Fragen

Häufige Fragen zum Unterhaltsrecht

Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um Kindesunterhalt, Ehegattenunterhalt und Unterhaltsanpassung.

Wie wird der Kindesunterhalt berechnet? expand_more

Der Kindesunterhalt richtet sich nach der Düsseldorfer Tabelle, die das bereinigte Nettoeinkommen des Unterhaltspflichtigen und das Alter des Kindes berücksichtigt. Das Kindergeld wird hälftig auf den Barunterhalt angerechnet. Der Mindestunterhalt ist gesetzlich festgelegt und wird regelmäßig an die Lebenshaltungskosten angepasst.

Wie lange muss Ehegattenunterhalt gezahlt werden? expand_more

Die Dauer des Ehegattenunterhalts hängt von verschiedenen Faktoren ab: Ehedauer, Alter, Gesundheitszustand und wirtschaftliche Verhältnisse. Bei kurzen Ehen wird der Unterhalt häufig zeitlich befristet. Bei langen Ehen – insbesondere bei ehebedingten Nachteilen – kann ein unbefristeter Unterhaltsanspruch bestehen. Eine individuelle Prüfung ist stets erforderlich.

Was ist die Düsseldorfer Tabelle? expand_more

Die Düsseldorfer Tabelle ist eine Leitlinie der Oberlandesgerichte zur Berechnung des Kindesunterhalts. Sie ordnet dem bereinigten Nettoeinkommen des Unterhaltspflichtigen und dem Alter des Kindes einen konkreten Unterhaltsbetrag zu. Die Tabelle wird jährlich aktualisiert und dient Familiengerichten als wichtigste Orientierungshilfe.

Kann der Unterhalt nachträglich angepasst werden? expand_more

Ja, bei wesentlichen Änderungen der Verhältnisse kann der Unterhalt angepasst werden – etwa bei Einkommensänderungen, Arbeitslosigkeit, neuen Unterhaltspflichten oder veränderten Bedürfnissen des Kindes. Eine Abänderungsklage ist möglich, wenn sich die Verhältnisse um mindestens 10 Prozent geändert haben.

Deckt der Rechtsschutz Unterhaltsstreitigkeiten ab? expand_more

Ja, mit einem Privatrechtsschutz sind Unterhaltsstreitigkeiten in der Regel abgedeckt. Dies umfasst sowohl die gerichtliche als auch die außergerichtliche Vertretung bei Kindesunterhalt und Ehegattenunterhalt. Eine Wartezeit von in der Regel 3 Monaten ist zu beachten. Lassen Sie sich individuell beraten, um den optimalen Schutz zu finden.

Was passiert, wenn der Unterhaltspflichtige nicht zahlt? expand_more

Zahlt der Unterhaltspflichtige nicht, kann der Unterhalt gerichtlich tituliert und per Zwangsvollstreckung durchgesetzt werden – zum Beispiel durch Lohnpfändung. Bei Kindesunterhalt kann zudem ein Unterhaltsvorschuss beim Jugendamt beantragt werden. Die vorsätzliche Nichtzahlung von Kindesunterhalt ist gemäß § 170 StGB strafbar.

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Unterhaltsrechtsschutz – faire Lösungen sichern

Ob Kindesunterhalt oder Ehegattenunterhalt – mit dem passenden Rechtsschutz setzen Sie Ihre Ansprüche durch, ohne finanzielles Risiko. Persönliche Beratung bei Rechtsschutz NRW.