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Gesundheit

Krankentagegeld – Einkommen geschützt. Immer.

Wenn eine lange Krankheit das Einkommen bedroht, schützt das Krankentagegeld Ihre finanzielle Existenz. Erfahren Sie alles über Lohnfortzahlung, die Krankengeld-Lücke und die private Absicherung.

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Themenübersicht

Einkommensschutz bei Krankheit

Von Lohnfortzahlung bis Selbstständigenabsicherung – so schützen Sie Ihr Einkommen bei längerer Arbeitsunfähigkeit.

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Lohnfortzahlung

Bei Arbeitsunfähigkeit zahlt der Arbeitgeber das Gehalt 6 Wochen lang in voller Höhe weiter. Danach übernimmt die gesetzliche Krankenkasse das Krankengeld – allerdings deutlich weniger als das volle Nettoeinkommen. Diese Lücke kann das Krankentagegeld schließen.

info 6 Wochen volle Lohnfortzahlung
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Krankengeld-Lücke

Das gesetzliche Krankengeld beträgt nur ca. 70 % des Bruttolohns, maximal 90 % des Nettolohns. Bei einem Nettogehalt von 3.000 Euro fehlen schnell 500 Euro oder mehr pro Monat. Diese Lücke wächst mit steigendem Einkommen, da das Krankengeld gedeckelt ist.

info Bis zu 30 % Einkommensverlust möglich
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Krankentagegeld-Höhe

Der optimale Tagessatz errechnet sich aus der Differenz zwischen Nettoeinkommen und gesetzlichem Krankengeld. Wichtig: Das Krankentagegeld darf zusammen mit dem Krankengeld nicht höher sein als das Nettoeinkommen, da sonst eine Kürzung droht.

info Netto abzüglich Krankengeld = Tagessatz
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Selbstständige

Für Selbstständige und Freiberufler ist Krankentagegeld existenziell wichtig. Ohne Arbeitgeber entfällt die Lohnfortzahlung komplett. Betriebskosten, Miete und Versicherungen laufen weiter. Eine Absicherung ab dem 4. oder 15. Krankheitstag ist empfehlenswert.

info Keine Lohnfortzahlung für Selbstständige
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Häufige Fragen

FAQ zum Krankentagegeld

Was ist der Unterschied zwischen Krankengeld und Krankentagegeld? expand_more

Das Krankengeld ist eine gesetzliche Leistung der GKV, die nach Ende der Lohnfortzahlung (6 Wochen) gezahlt wird. Es beträgt ca. 70 % des Bruttoeinkommens, maximal 90 % des Nettoeinkommens. Das Krankentagegeld ist eine private Zusatzversicherung, die die Lücke zwischen Krankengeld und dem tatsächlichen Nettoeinkommen schließt.

Wie hoch sollte das Krankentagegeld sein? expand_more

Das Krankentagegeld sollte die Differenz zwischen dem Nettoeinkommen und dem gesetzlichen Krankengeld abdecken. Als Faustregel gilt: Nettoeinkommen minus Krankengeld ergibt den optimalen Tagessatz. Bei Selbstständigen sollte das Krankentagegeld das gesamte Nettoeinkommen absichern, da kein Anspruch auf Lohnfortzahlung oder Krankengeld besteht.

Ab wann wird Krankentagegeld gezahlt? expand_more

Die Karenzzeit ist wählbar. Für Angestellte empfiehlt sich eine Karenzzeit von 43 Tagen (nach Ablauf der Lohnfortzahlung). Selbstständige wählen häufig kürzere Karenzzeiten ab dem 4. oder 15. Tag, was den Beitrag erhöht, aber früher Schutz bietet.

Brauchen Selbstständige ein Krankentagegeld? expand_more

Ja, für Selbstständige ist das Krankentagegeld besonders wichtig, da sie keinen Anspruch auf Lohnfortzahlung durch einen Arbeitgeber haben. Ohne Absicherung fällt ab dem ersten Krankheitstag das Einkommen weg. Laufende Kosten wie Miete, Versicherungen und Betriebskosten laufen aber weiter.

Wie lange wird Krankentagegeld gezahlt? expand_more

Das gesetzliche Krankengeld wird maximal 78 Wochen (für dieselbe Erkrankung innerhalb von 3 Jahren) gezahlt. Privates Krankentagegeld wird in der Regel unbefristet gezahlt, solange die Arbeitsunfähigkeit besteht – bis zum Beginn einer Berufsunfähigkeit oder dem Eintritt ins Rentenalter.

Was ist die Krankengeld-Lücke? expand_more

Die Krankengeld-Lücke ist die Differenz zwischen dem Nettoeinkommen und dem gesetzlichen Krankengeld. Das Krankengeld beträgt nur ca. 70 % des Bruttoeinkommens (maximal 90 % des Nettoeinkommens). Bei einem Nettogehalt von 3.000 Euro kann die Lücke 500 Euro oder mehr pro Monat betragen.

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